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Trixionary

Hier gibt es nun eine genaue Beschreibung des gewählten Tricks.

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Stand up Wheel Walk

Bei diesem Trick steht der/die Fahrer/in mit den Füßen auf der Gabel, den Sattel zwischen den Knieen und treibt den Reifen mit dem Fuß an.

Alternative Namen: Standwalk, Standing, Stand up
Schwierigkeit: Schwer
Davor lernen: 1ft Wheel Walk
Weiterführende Tricks: Stand up Gliding Stand up Kosh Kosh Kick Up To Stand Up Seat-on-side Stand up Wheel Walk
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Erklärungen

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von Peter Hahn

Bewertung dieser Erklärung: 4
Schwierigkeit: Schwer
Erklärung für Anfänger

Laßt euch vom Trainer so lange helfen und korrigieren, bis ihr sicher und aufrecht zwei bis drei Meter allein schafft. Dies gelingt so schon nach kurzer Zeit. Ohne Hilfe gewöhnt ihr euch Falsches an, das ihr dann schwer noch wegbekommt. Außerdem, kein Mensch hat von Hause aus ein sicheres Gefühl, wann er völlig aufrecht steht.
Das Wichtigste aber: Das Holkreuz ist der Tod des Tricks.

Erklärung für Profis

Dieser Trick sieht spektakulär aus, ist aber leicht erlernbar, wenn man Gliding und Standwalk perfekt beherrscht. Das einzige Hindernis ist der Körper, der anfangs ständig heftig ausgleichen will. Hier hilft, sich darauf zu konzentrieren, die Bauchdecke weich zu halten.

Ausführliche Erklärung

Das Entscheidende ist, auf dem Einrad für den Stand-up eine statisch solide Situation aufzubauen. Das Auf- und Absteigenlernen und das Fahren selber gelingen dann recht flüssig.
Das Bein, das auf der Gabel steht, ist leicht gebeugt und entspannt. Das andere Bein wird von der Hüfte ab bis zum Fuß steif gehalten. Es gibt dem Fahrer Stabilität und treibt den Reifen voran.
Wichtig ist nun, den Körper völlig aufrecht zu halten. Die Sattelstange setzt sich ohne Knick in der Wirbelsäule fort. (Bitte auf jeden Fall ein Hohlkreuz vermeiden.) Ist dies erreicht, pendelt der Sattel locker zwischen den Beinen. Dies ist Bedingung für die korrekte Ausführung des Tricks.
Nun wird der Reifen mit kurzen Beinbewegungen vorangetrieben. Bitte das Gleiten auf dem Reifen vermeiden.
Der Schutzreflex im Bauch zwingt den Rücken ständig nach vorne. Dies muss in der ersten Zeit fortwährend ausgeglichen werden.
Das Aufsteigen erfolgt aus der Einbeinposition. Der Körper muss für einen Sekundenbruchteil zur Ruhe gekommen sein, sonst treibt seine „träge Masse“ ihn nach vorn und das Aufsteigen misslingt.
Für das Aufsteigen wird mit lockerer Muskulatur nur die Kraft aufgewandt, die für das Aufrichten erforderlich ist. Jede Kraft mehr, würde unten im Rad ausbrechen und den Trick gefährden. Es wird sofort die endgültige völlig aufgerichtete Position eingenommen.
Es empfiehlt sich, das Auf- und Absteigen sofort ohne Handunterstützung zu lernen.
Das Absteigen erfolgt aus der aufrechten Position. Zu großes Vorbeugen würde den Schwerpunkt leicht nach vorn verschieben und in die Gefahr des unbeabsichtigten Abstiegs bringen.

Ich finde diese Erklärung(en) gut / schlecht

von Thomas Gossmann

Bewertung dieser Erklärung: 1
Schwierigkeit: Schwer
Erklärung für Profis

1) Zum Hochgehen mit einem Fuß Druck auf Gabel und Reifen, mit dem anderen nur auf der Gabel ausüben und hochdrücken (Mit der Ferse von hinten gegen die Gabel).
2) Das Bein, dessen Fuß die Gabel und Reifen blockiert hat, pusht das Einrad nach vorne, es gleicht einem Holzbein, die Bewegung kommt nicht aus dem Fuß. Alle paar Schritte müssen die Schultern nach hinten gedrückt werden.
3) Beim Heruntergehen mit einem Fuß Gabel und Reifen blockieren, der andere sucht die Pedale.

Ausführliche Erklärung

Vorab
Um Stand Up Wheel Walk am besten zu üben stützt der Lernende sich an einer (Sprossen)Wand. Aber nur eine Hand an die Wand und nicht beide, damit der Körper sich nicht Richtung Wand neigt. Da die Füße bei diesem Trick zu Anfang, von unten druch die Gabel auf einer kleinen Fläche, sehr hohem Druck ausgesetzt sind sollten die Füße zwischendurch durch normales Fahren erholt und entspannt werden.

Die richtige Position der Füße
Zuerst einmal muss der Lernende die Füße richtig positioneren um sich hochzudrücken. Der eine Fuß steht dabei mittig auf der Gabel, der andere blockiert mit der Fußspitze zusätzlich den Reifen. Dies ergibt drei Druckpunkte, nämlich zwei auf der Gabel und einen auf dem Reifen durch die das Rad blockiert werden kann. Mit dieser Fußstellung kommt man von jedem Trick in einen Stand Up Trick (z.B. vom Gliding ins Stand Up Gliding).

Hochgehen
Um nun hochzugehen müssen lediglich die angewinkelten Beine durchgestreckt werden, der Blick ist dabei nach vorne gerichtet. Mit der einen Hand hält sich der Lernende an der Wand, der andere Arm bleibt hängen. Zum Hochdrücken nur soviel Kraft aufwenden, wie zwingend notwendig. Kommt der Lernende oben an und wippt nach, hat er zu viel Kraft verbraucht. Hat sich der Lernende hochgedrückt bilden Rücken und Kopf die Verlängerung der Sattelstütze. Für den Lernenden selbst ist das in den ersten Momenten eine unwohle Situation, denn der Körper hat für diese Position ungewöhnlich viel Rücklage, obwohl das garnicht der Fall ist.
Da der Lernende beim Hochgehen sich gerne nach vorne beugt, weil es der Schutzmechanismus und die eigene Neugierde so wollen, kann der Lernende zuvor eine Trockenübung ausprobieren. Dabei hockt sich die Person mit dem Rücken an eine Wand gehockt und drückt sich hoch. Der Rücken bleibt dabei durchgehend an der Wand, die Schultern nach hinten; wie ein Fahrstuhl, der nach oben fährt.
Damit das Einrad beim Hochgehen nicht nach hinten ausreißt, drückt der Lernende die Fersen zusätzlich nach unten um dem Druck, der von Vorne kommt, entgegen zu setzen.

Erst einmal wohl fühlen
Ist der Lernende oben, ist ihm zu Anfang ein wenig mulmig. Bevor der Lernende versucht die ersten Schritte im Stand Up Wheel Walk zu machen ist es besser, dass der Lernende sich mit dieser hohen Lage vertraut macht und wieder eine entspannte Haltung bekommt. Der Sattel wird in der Stand Up Position nicht mit den Knien gehalten, sonder lässt sich durch leichtes Wippen zwischen den Beinen nach vorne und hinten bewegen. Wenn der Lernende das erreicht hat, kann er die ersten Gehversuche wagen.

Der Wheel Walk
Um das Einrad in dieser Höhe anzutreiben gleicht das eine Bein einem starren Holzbein, bis in die Fußspitze. Meistens ist es dieses Bein, dessen Fuß beim Hochgehen auch den Reifen blockiert hat. Damit wird der Reifen angestoßen und wieder gestoppt. Den Reifen nicht gliden lassen, wenn es nicht gerade gewollt ist, sonst ist die Kontrolle über das Rad verloren. Durch das Stoppen des Reifens schwingt der Oberkörper nach vorne und muss nach wenigen Schritten bereits wieder korrigiert werden, indem die Schulter nach hinten gedrückt werden. Beim Stand Up Wheel Walk gilt, wie bei anderen Tricks auch, dass in die Guckrichtung gefahren wird. Schaut man also auf den Boden, droht bald der Sturz.

Heruntergehen
Den Weg zurück in den Sattel ins Wheel Walk ist dem Hochgehen genau umgekehrt, nur diesmal fährt der Fahrstuhl nach unten. Füße sind aber gleich positioniert. Um von Stand Up direkt in das normale Fahren zurück zu kommen, blockiert ein Fuß den Reifen und die Gabel, der Lernende lässt sich in den Sattel fallen und der andere Fuß sucht das Pedal. Man kann zuvor schauen, ob sich das Pedal an der untersten Position befindet, das macht es einfacher. Während des Heruntergehens ist es ganz schlecht nach unten zu schauen, denn dadurch verlagert man den Kopf und den Schwerpunkt nach vorne, würde den Sattel vielleicht treffen aber dann nach vorne abfallen.

Hinweise für Trainer

Vorbereitung
Um diesen Trick zu vermitteln muss man sich darüber bewusst werden, dass der Lernende in den ersten Stand Up versuchen ein ungewohntes, mulmiges Gefühlt hat, vielleicht auch ein wenig ängstlich. Durch Halten des Lernenden kann dieses Gefühl gelindert werden und wohl geformte und sanfte Worte bringen dem Lernenden ein Sicherheitsgefühl. Das ist wichtig, damit kein Druck entsteht und der Lernende entspannt den Trick lernen kann und nicht verkrampft.

Wenn die Trainingssection beginnt sollte der Trainer den Fuß mit dem der Lernende sich im Stand Up voranbewegt herausfinden. Dazu lässt er die Person irgendwie ins Stand Up hochgehen und beobachtet die erste Bewegungen um erste Abschätzung zu Erhalten. Nun das Rad blockieren, z.B. in die Hocke gehen einen Fuß vor den Reifen stellen und mit der Hand den Reifen von der anderen Seite gegen den Fuß drücken. Wichtig nun den Lernenden darauf hinzuweisen, dass das Rad nun stabil steht und die Position nun sicher ist. Dann kommt die Aufgabe an den Lernenden ein Bein wegzustrecken. Intuitiv wird das Bein weggestreckt welches später, während des Stand Up Wheel Walks auf der Gabel steht. Das Bein darf zurückgestellt werden und der Lernende soll abspringen. Hat sich also das Linke Bein weg bewegt wird mit dem rechten Bein das Rad vorangetrieben.

Im folgenden gehe ich davon aus, dass mit dem rechten Bein der Reifen vorangetrieben wird.

Richtige Fußposition
Für das Hochgehen werden 3 Punkte benötigt, um das Rad sicher zu blockieren und kontrollieren. Diese 3 Punkte werden dem Lernenden gezeigt, mit dem Finger wird dazu unten an die Fußsohle gedrückt, damit er diese auch direkt spürt. Beim Linken Fuß in der Mitte, der wird auf die Gabel gesetzt. Beim Rechten Fuß in der Mitte und vorne Fußspitze/-ballen. Der Rechte Fuß wird mittig auf die Gabel und mit dem vorderen Fuß auf den Reifen gesetzt, um diesen zu blockieren. Mit dieser Fußposition kann das Einrad sicher gehalten und kontrolliert werden.

Hochgehen
Zum Hochgehen muss der Trainer in jedem Fall das Rad blockieren. Dazu am Besten einen Fuß hinter das Rad, mit der einen Hand vorne den Sattel anfassen und das Rad gegen den Fuß drücken. Mit der anderen Hand das Handgelenk des Lernenden halten. Der Fahrer selbst soll sich mit seiner freien Hand an der Wand festhalten. Dem Lernenden gleich zu Anfang die Möglichkeit nehmen, selbst den Sattel festzuhalten, das zögert den Lernprozess nur unnötig heraus und ist auch aus ästhetischer Sicht sehr unelegant. Nun dem Fahrer mitteilen, dass er sicher hochgehen kann, man selbst blockiert das Rad und hält zudem den Fahrer fest. Nun endlich, darf sich der Lernende also nach oben bewegen. Aber Achtung, sollte der Fahrer beim Hochgehen abrutschen oder durch andere Umstände zum Sturz kommen, so muss blitzschnell die Hand, die den Sattel festhält nach unten bewegt werden, damit der Fahrer nicht unglücklich auf dem Sattel landet und sich im schlimmsten Falle eine Verletzung zuzieht. Auf der anderen Seite hält man den Fahrer mit der anderen Hand fest. Also nur mit der einen Hand, der am Sattel, nach unten wegziehen, die andere stabilisiert den Fahrer. Sollte der Lernende sich nach dem Hochgehen dazu entscheiden, sich auch mit der zweiten Hand an der Wand festzuhalten, dann ist diese besser loszulassen und der Fahrer soll sich an der Wand fangen. Andernfalls könnte das Risiko eines Sturzes auftreten, danach kann die Hand wieder vom Trainer gepackt werden. Der Lernende hat es aber trotzdem geschafft und der Trainer gratuliert ihm zu dieser Leistung.
Siehe auch Tipps (Hochgehen wie ein Fahrstuhl)

Ausrichten
Als nächstes muss die Haltung des Fahrers korrigiert werden. Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wird der Lernende einen Überhang nach vorne haben, einfach aus dem Schutzreflex heraus. Dies kann der Trainer aber viel besser korrigieren als der Fahrer selbst, denn der kann von der Seite die Haltung betrachten. Nun ist es für den Fahrer kein leichtes sich nach hinten ins Ungewisse zu lehnen. Das klappt ein bisschen, wird aber nicht für den kompletten Weg nach hinten reichen, das mag die Angst sein, die da eine Blockade stellt, wenn das nicht weitergeht. Als Trainer gibt es einen sehr leichten Trick: Man hält die Hand hinter den Rück des Lernenden und bringt ihn mit fröhlichen und erleichterten Worten dazu, den Oberkörper nach hinten bis an die Hand zu bringen. Die Hand ist kurz oberhalb der Nieren, die Schultern sollten danach auch nicht überlappen, es soll kein Hohlkreuz entstehen. Beim nach Hinten bewegen muss das Becken ebenfalls mit zurück genommen werden. Die Richtige Haltung ist erreicht, wenn sich die Sattelstange in der Wirbelsäule fortsetzt. Durch den Trick mit der Hand geht das sehr schnell, aber die Position festigt sich nicht beim ersten Mal, sondern der Lernende muss öfter an die Position erinnert werden. Mit der Zeit geschieht das Ausrichten viel geschmeidiger, der Lernende ist auf einen solchen Fortschritt hinzuweisen.

Wohl fühlen
Nach dem die Haltung des Lernenden stimmt, muss dieser sich dort oben wohlfühlen. Dazu wird der Fahrer aufgefordert, den Sattel zwischen den Knien wippen zu lassen. Der Sattel darf nicht an den Knien kleben, mit den Fingern kann man diese Stellen am Knie des Lernenden drücken, falls dieser mit den Sattel damit klemmt. Damit weiß der Fahrer, dass diese Stellen gelockert werden müssen. Geschieht das Wippen am Anfang noch zittrig, so verbessert es sich zunehmend und geht meistens schon nach den ersten Versuchen richtig gut.

Vorankommen
Um nun loslaufen zu können benötigt der Fahrer also eine entspannte Haltung. Das Laufen selbst ist theoretisch sehr leicht und der Fahrer hat das innerhalb von wenigen Minuten gelernt. Es geht so: Das rechte Bein, verhält sich aber der Hüfte ab wie ein Holzbein. Das Linke kann entspannt mitwippen und einen Gegenpol zum Rechten bieten. Nun wird mit dem rechten Fuß, über das Bein, das Rad angetrieben, gepusht und wieder gebremst, nicht gliden lassen. Anfänglich muss nach etwa 2 bis 3 Schritten zudem wieder die Haltung korrigiert werden, da das Abbremsen den Oberkörper nach vorne bewegt. Dazu muss der Lernende die Schulter wieder nach hinten Drücken, mit häufigem Training bleibt diese Korrektur aus (siehe Tipps). Um diese Arbeit vorerst für den Lernenden abzunehmen, kann der Trainer vor dem Fahrer herlaufen und beide Hände des Lernenden festhalten. Damit kann er beide Arme nach hinten Drücken und den Körper wieder aurichten. Ebenso kann der Trainer den Fahrer darum bitten ihn während der Fahrt anzulächeln, das wäre auch für den Trainer viel schöner, weil Guckrichtung der Fahrtrichtung entspricht und keiner auf den Boden Fahren soll.
Siehe auch Tipps (Trockenübung zum Fortbewegen)

Heruntergehen
Um nun wieder nach unten zu kommen, wird mit dem rechten Fuß der Reifen blockiert (Fuß sitzt auf Reifen und Gabel). Kurz zuvor soll der Fahrer einen Blick nach unten riskieren, um die Pedalstellung zu überprüfen. Sonst nicht nach unten blicken, der Lernende würde nach vorne "überbeugen", den Weg nach unten vielleicht noch schaffen, aber spätestens dann fallen, also nur einen kurzen Blick nach unten riskieren um die Pedalstellung zu überprüfen.
Mit blockiertem Rad, kann nun der Linke Fuß auf die Pedale gesetzt werden, deren Stellung durch den kurzen Blick bekannt ist. Der andere Fuß wird kurz darauf wie von selbst auch auf die Pedale gestellt.

Tipps für Trainer

Hochgehen wie ein Fahrstuhl
Eine Trockenübung zum Hochgehen.
Diese Übung durchführen, wenn der Oberkörper beim Hochgehen versucht eine parallele Ebene zum Boden einzunehmen. Den Lernenden dazu an eine Wand setzen. Er soll dazu in die Hocke gehen, den Rücken an die Wand anlehnen (ohne Hohlkreuz). Die Oberschenkel leicht abgeneigt, maximal in der parallele zum Boden, die Füße stehen nebeneinander mit winzigem Abstand zur Wand (In etwa die Wheel Walk Haltung des Lernenden vom Einrad auf den Boden projiziert). Nun soll der Lernende sich - wie ein Fahrstuhl - nach oben drücken (mit entspanntem Tempo). Der Rücken und der Kopf bleiben dabei stehts an der Wand. Diese Übung ein paar Mal nur machen, der Lernende kommt sich bereits beim ersten mal schon ziemlich dämlich vor. Danach in gleicher Haltung auf dem Einrad.

Trockenübung zum Fortbewegen
Die Fortbewegung mit dem Holzbein ist in direkter Ausübung in der Stand-Up Position etwas ungemütlich für die ersten Versuche. Deshalb darf der Lernende das Einrad auf den Boden legen und sich auf Gabel und Reifen stellen (Vornehmlich auf die Gabel), das Rad sollte es aushalten. Mit dem Fuß der auch im Stand Up Wheel Walk stets auf der Gabel steht. Es geht auch jede andere Erhöhung (z. B. Treppe oder Bank), aber wenn keine da ist, hat man ja das Einrad. Das frei hängende Bein soll sich also als Holzbein verhalten und sich nur noch in einem Stück bewegen lassen. Da der Reifen etwas unterhalb der Gabel hängt, muss das Holzbein (das zur Zeit noch genau neben dem anderen Bein hängt) die Bewegung nach unten beginnen. Danach noch vorne, oben und zurück. Es entsteht eine Kreisartige Bewegung. Die nach vorne Bewegung wird mit dem wippen des anderen Beines ausgeglichen. Der Oberkörper wippt fröhlich mit auf und ab, wird sonst aber nur als Verbindung zwischen Kopf und Beinen verwendet. Diese Bewegung wird auch beim Stand Up Wheel Walk durchgeführt. So kippt der Oberkörper nicht zwingend nach vorne, sondern bleibt die Verlängerung der Sattelstütze, ggf. muss die Schulter mal nach hinten gezogen werden.

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